Internet einfach für alle - Highway to Heaven

Internetbenutzer nach Bundesländern
Ein Blick auf die heutige Internet-Topgoraphie erinnert an die Deutschlandkarte Mitte der 50er Jahre. Das Saarland und der Osten sind nicht dabei.

Gerade in den Bundesländern, in denen die wirtschaftliche Lage angespannt ist, sind über 30% der Bürger nicht online. (Quelle: (N)Onliner Atlas 2009)

Diese Nonliner sind keine Technikverweigerer und haben eine Internetphobie, ihnen fehlt Computerkompetenz und das nötige Kleingeld. Diese Zugangsbeschränklungen und die damit verbundene digitale Kluft spiegelt letztlich die Spaltung der realen Gesellschaft wider.

Je mehr Bürger die Möglichkeiten des Internets nutzen können, um so höher sind die Aussichten auf neue Jobs und der Teilhabe an der modernen Gesellschaft.

Deshalb bedarf es einfacher Zugangsgeräte, die Jeder intuitiv bedienen kann. Siehe"Surfpad Projekt".

 

Die digitale Spaltung

Der (N)Onliner Atlas outet Saarland, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklen- burg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen als die Schlusslichter der deutschen Internet-Nutzung.

Der Zugang zu schnellem Internet ist eine der Grundvoraussetzungen für digit. Beteiligung und Mitbestimmung.

Das mobile Internet kann dank hoher Bandbreite von bis zu 7 Mbit/s und stetig steigender Netzabdeckung auch in den ländlichen Regionen zumindest die technische Lücke schließen.

Die Benutzung des Internets scheitert oft an fehlender Medienkompetenz.